Wechsel Geschäftsführung

Trägerverein

Steffi Koch ist neue Geschäftsführerin des Trägervereins ab Oktober 2020

Steffi Koch (in der Mitte mit Blumenstrauß) wurde zur neuen Geschäftsführerin der evangelischen Erzieherausbildung in Württemberg gewählt. Die beiden Vorsitzenden des Trägervereins, Oberkirchenrat Dieter Kaufmann und Diplom-Pädagogin Heidi Fritz, gratulieren der künftigen Leiterin der Geschäftsstelle sehr herzlich zur Wahl.

Die Mitgliederversammlung hat Steffi Koch zur neuen Geschäftsführerin der Evangelischen Fachschulen für Sozialpädagogik gewählt. Sie wird das Management der Erzieherausbildung von Gerhard Brodbeck übernehmen, der Ende Mai 2020 in den Ruhestand geht.

Vorstand Heidi Fritz und Geschäftsführer Gerhard Brodbeck im Weckherlin-Haus.

Der „Verein Evang. Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik e. V.“ mit Sitz in Stuttgart ist professioneller Träger von Evangelischen Fachschulen in Württemberg. An den Standorten Herbrechtingen, Reutlingen, Schwäbisch Hall und Stuttgart-Botnang werden Erzieherinnen und Erzieher ausgebildet. Gerhard Brodbeck, seit fast 20 Jahren Geschäftsführer des Trägervereins, wurde im Mai 2020 in den Ruhestand verabschiedet. --> Pressemitteilung zur Verabschiedung von Gerhard Brodbeck (pdf)

GF-Wechsel: Gerhard Brodbeck, Steffi Koch.

Die künftige Leiterin der Geschäftsstelle ist 37 Jahre alt, Diakonin der Evangelischen Landeskirche und hat einen Masterabschluss in Sozialwissenschaft. Sie arbeitet bisher als Assistentin des Vorstandsvorsitzenden des Diakonischen Werks Württemberg und wird die neue Stelle direkt aus der Elternzeit antreten. „Ich bin bereit für neue Herausforderungen“, sagt die frisch gewählte Geschäftsführerin, „gerne bringe ich mein Fachwissen ein und gestalte gute Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden an den Fachschulen und Kinderzentren. Erzieherinnen und Erzieher auf evangelischer Basis sind in der Gesellschaft sehr gefragt. Ich will mich gerne dafür einsetzen, dass die Ausbildung weiterhin auf hohem Niveau stattfindet.“

„Wir freuen uns sehr, eine kompetente und vielseitig qualifizierte Person für die Geschäftsführung gewonnen zu haben“, sagt Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, erster Vorsitzender des Trägervereins. „Frau Koch bringt viele Kenntnisse über die politischen und kirchlichen Strukturen mit, so dass sie gute Rahmenbedingungen für unsere Standorte gestalten kann.“ Für Heidi Fritz, zweite Vorsitzende des Trägervereins, ist es besonders wichtig, dass die Erzieherausbildung in der bisherigen hohen Qualität fortgeführt wird: „Unsere Evangelischen Fachschulen haben einen hervorragenden Ruf und sind an ihren Standorten bestens vernetzt. Frau Koch wird mit ihrer Gremienerfahrung und kommunikativer Kompetenz, ihrem Organisationstalent und kirchlichem Profil die Entwicklung der Erzieherausbildung weiter voranbringen.“

Die Geschäftsstelle hat ihren Sitz im Stuttgarter Diakonie-Areal am Nordbahnhof. Von dort werden die vier Fachschulen mit rund 1000 Schülerinnen und Schülern sowie zwei Kinderzentren und eine Evangelische Fachschule für Organisation und Führung (EFOF) betreut. Die Anfänge des Trägervereins reichen bis ins Jahr 1862 zurück. Lange Zeit war er unter dem Namen „Verein Evang. Kindergärtnerinnenseminare“ bekannt. Der Hauptzweck des Vereins ist die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern. Das Kultusministerium hat dafür bereits 1920 die staatliche Anerkennung ausgesprochen.

In den letzten 20 Jahren hat sich die Erzieherausbildung rasant weiterentwickelt. Unter der Geschäftsführung von Gerhard Brodbeck wurde unter anderem eine Doppelqualifizierung mit Bachelor-Abschluss in Kooperation mit den Hochschulen in Ludwigsburg initiiert. Auch beteiligte sich der Trägerverein mit einer der ersten Modellschulen bei der Einführung der Praxisintegrierten Ausbildung (PiA) – ein Erfolgsmodell. „Wir stehen für innovative Konzepte und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Partnerschulen, Kultusministerium und Kirche“, unterstreicht Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, „mit der Wahl von Frau Koch als neuer Geschäftsführerin wird diese wichtige Arbeit auch „nach der Ära Brodbeck“ in kompetenter Weise fortgeführt.“